11. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin
Überblick Vorwort Referenten Sponsoring und Ausstellung Teilnahmedetails Anmeldung Ansprechpartner
Donnerstag, 01. Juli 2010
8.00 Registrierung der Teilnehmer/Eröffnung der Ausstellung
8.45 Kongresseröffnung
Markus Backmund, München
Klaus Peter Rupp in Vertretung des Oberbürgermeisters
der Landeshauptstadt München Christian Ude
9.00 – 10.30 Sucht – Bindung – Trauma
Vorsitz: Christel Lüdecke, Göttingen; Angelika Koshal, Bonn
9.00 – 9.25 Süchtige Traumatisierte oder traumatisierte Süchtige?
Christel Lüdecke, Göttingen
9.25 – 9.45 Stabilisierungstechniken bei traumatisierten Suchtkranken I
Francesca Scarpinato-Hirt, Göttingen
9.45 – 10.05 Stabilisierungstechniken bei traumatisierten Suchtkranken II
Dominika Mandrek-Ewers, Göttingen
10.05 – 10.30 Traumasynthesebehandlung bei Suchtkranken mit Traumafolgestörungen
Sabine Lottermoser, Delligsen
10.30 – 11.00 Pause und Besuch der Fachausstellung
11.00 – 12.30 Persönlichkeitsstörungen und
Abhängigkeitserkrankungen
Vorsitz: Ulrich Preuss, Halle; Franz Moggi, Bern
11.00 – 11.20 Der Einfluss von komorbiden Störungen auf die Behandlung
und den Verlauf der Alkoholabhängigkeit
Thomas Broese, Rostock
11.20 – 12.10 Zusammenhänge zwischen spez. Persönlichkeitsstörungen
und Schwere der Alkoholabhängigkeit
Ulrich Preuss, Halle
12.10 – 12.30 Patienten mit Suchtmittelgebrauch und Persönlichkeitsstörungen
Franz Moggi, Bern
12.00 – 12.30 Sucht und Persönlichkeitsstörung als Komorbidität:
Evidenzbasierte Psychotherapie
Isolde Daig, Berlin
12.30 – 14.00 Mittagspause und Besuch
der Fachausstellung/Pressekonferenz
14.00 – 15.30 Quantensprünge in der Substitutionstherapie:
neue Wege zu einer verbesserten Versorgung
Vorsitz: Thomas Poehlke, Münster
14.00 – 14.30 Studie zur Fahrtauglichkeit von Substitutionspatienten
Astrid Beck, Fürstenfeldbruck
14.30 – 15.00 SubsCare – neue Langzeitstudie zur Versorgungssituation
opiatabhängiger Patienten in Deutschland
Thomas Helms, Hamburg
15.00 – 15.30 Behandlung von opiatabhängigen Schwangeren –
State of the Art
Manfred Nowak, Landau
unterstützt von Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
15.30 – 16.00 Pause und Besuch der Fachausstellung
16.00 – 17.30 Therapie psychiatrischer Erkrankungen
suchtkranker Menschen
Vorsitz: Michael Krausz, Vancouver; Andreas Heinz, Berlin
16.00 – 16.30 Psychopharmakologie
Andreas Heinz, Berlin
16.30 – 17.00 Schizophrenie und Sucht, Behandlungskonzepte
Michael Krausz, Vancouver
17.00 – 17.30 Bipolare Patienten und Sucht
Christian G. Schütz, Vancouver
17.30 – 18.00 Kasuistiken
Jörg Gölz, Berlin
18.00 Ende des ersten Kongresstages
Freitag, 02. Juli 2010
7.15 – 8.45 Posterfrühstück: Meet the experts / Postertoaster
9.00 – 10.30 Bereit für Methadon:
Neue therapeutische Perspektiven in Deutschland
Vorsitz: Peter Jeschke, Halle; Markus Backmund, München
9.00 – 9.30 Die ODAS-Skala: das deutsche Instrument zur
Dosisfindung von Methadon
Stephan Walcher, München
9.30 – 10.00 Substitutionsbehandlung mit Eptadone –
Vorstellung der deutschen Anwendungsbeobachtung
Jens Reimer, Hamburg
10.00 – 10.30 Substitutionsbehandlung mit Eptadone –
erste Erfahrungen und Ergebnisse
Franz-Josef Bentele, Ulm
unterstützt von Molteni Farmaceutici
10.30 – 11.00 Pause und Besuch der Fachausstellung
11.00 – 12.30 Die verantwortungsvolle Substitutionstherapie
Vorsitz: Hans-Ulrich Wittchen, Dresden
11.00 – 11.30 20 Jahre Substitution in Deutschland – Erfahrungen und Aussicht
Norbert Scherbaum, Essen
11.30 – 12.00 Finale Ergebnisse aus dem Kooperationsprojekt – SOLL und IST
Jens Reimer, Hamburg
12:00 – 12:30 HCV-Therapie in der Substitutions-Praxis
Andreas Trein, Stuttgart
unterstützt von ESSEX Pharma GmbH
12.30 – 14.00 Mittagspause und Besuch der Fachausstellung
14.00 – 15.30 Parallelseminare
Seminar A: Raucherentwöhnung interdisziplinär
Vorsitz und Referenten: Tobias Rüther, München; Pal Bölcskei, München; Andreas Jähne, Freiburg
unterstützt von Pfizer Pharma GmbH
Seminar B: Leitlinien Substitutionsbehandlung:
Österreich, Schweiz und Deutschland im Vergleich
Vorsitz: Klaus Behrendt, Hamburg; Gerhard Reymann, Dortmund
14.00 – 14.30 Leitlinien Substitutionsbehandlung in Österreich
Hans Haltmayer, Wien
14.30 – 15.00 Leitlinien Substitutionsbehandlung in der Schweiz
Daniel Meili, Zürich
15.00 – 15.30 Leitlinienprozess Substitutionsbehandlung in Deutschland
Norbert Scherbaum, Essen; Markus Backmund, München
Seminar C: Aktionsseminar Roche Pharma AG
Round Table Diskussion:
Erfolgreiches Therapiemanagement – HCV-Fälle aus der Substitutionspraxis
Stefan Walcher, München; Michael Waizmann, Leipzig
15.30 – 16.00 Pause und Besuch der Fachausstellung
16.00 – 17.30 Parallelseminare
Seminar D: Posterpräsentationen
Vorsitz: Tim Neumann, Berlin; Kirsten Meyer, München
7 ausgewählte Poster verschiedener Schwerpunktthemen des Kongresses werden präsentiert.
Da der Termin für die Poster-Abstract-Abgabe anlässlich des 11.
Kongresses bis zum 30. Mai verlängert worden ist, werden die sieben
Posterreferenten noch nicht aufgeführt.
Eine Jury wird die sieben Poster unter allen eingereichten auswählen.
Bevorzugt werden Poster von Nachwuchswissenschaftlern. Diese Auswahl
hat keinen Einfluss auf den Posterpreis, der von einer gesonderten Jury
ermittelt wird.
16.00 – 17.30 Parallelseminare
Seminar E: Sucht und Recht
Vorsitz: Norbert Scherbaum, Martin Heilmann, beide Essen
16.00 – 16.30 Die Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger unter § 35 BtMG
Martin Heilmann, Essen
16.30 – 17.00 Die Behandlung Drogenabhängiger auf der Grundlage von § 64 StGB
Bernhard Wittmann, Duisburg
17.00 – 17.30 Substitutionsbehandlung in Totalen Institutionen
Heino Stöver, Frankfurt/Main
Seminar F: Drogen- und Medikamentenanalytik in der Suchtmedizin
Vorsitz: Bernd Eiben, Essen
16.00 – 17.00 Labordiagnostische Möglichkeiten bei Dosisanpassung
und Complianceprüfung in der Substitutionstherapie mit Methadon
und Buprenorphin
Chaim Jellinek, Berlin
17.00 – 17.30 Drogenscreening im Speichel: Möglichkeiten und
Grenzen – Perspektiven
Michael Böttcher, Dessau
unterstützt von amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH
Seminar G: Aktionsseminar Essex Pharma GmbH
16.00 – 17.30 Kasuistische Rätselfälle
Konrad Isernhagen, Köln; Jörg Gölz, Berlin
18.15 Posterpreisverleihung und Get-Together
Für die drei prämierten Poster sind Preise in Höhe
von 600 €, 450 € und 300 € vorgesehen.
Die Posterpreise stiftet Sanofi-Aventis Deutschland GmbH.
Ende des zweiten Kongresstages
Samstag, 03. Juli 2010
9.00 – 10.30 Substitution, HIV & Hepatitis B
9.00 – 9.30 Management der chronischen Hepatitis B 2010
9.30 – 10.00 State-of-the-ART 2010 – Antiretrovirale Therapie im Überblick
10.00 – 10.30 Komplexe Therapien & komplexe Wechselwirkungen – Interaktionen zwischen antiretroviraler Therapie und Substitutionsmedikamenten
unterstützt von GILEAD Sciences GmbH
10.30 – 11.00 Pause und Besuch der Fachausstellung
11.00 – 12.30 Hepatitis-C-Therapie bei substituierten Patienten –
Herausforderungen und Erfolgschancen
Vorsitz: Markus Backmund, Reinhart Zachoval, beide München
11.00 – 11.25 HCV-Diagnose und Behandlung – Stiefkinder der
Substitutions behandlung
Dirk Schäffer, Berlin
11.25 – 11.45 Hepatitis C – Diagnostik, Standards und Therapiekonzepte
Stefan Christensen, Münster
11.45 – 12.05 Management psychiatrischer Nebenwirkungen der Hepatitistherapie
Martin Schäfer, Essen
12.05 – 12.30 Psychoedukation bei substituierten Patienten unter HCV-Therapie: Endergebnisse der PERMIT-Studie
Jens Reimer, Hamburg
unterstützt von Roche Pharma AG
12.30 – 14.00 Mittagspause und Besuch der Fachausstellung
14.00 – 15.30 Parallelseminare
Seminar H: Traumaorientierte Psychotherapie und Rehabilitation
bei pathologischem Glücksspiel
Vorsitz: Hans-Jürgen Tecklenburg, Kaltenkirchen;
Angelika Koshal, Bonn
14.00 – 14.45 Ambulante traumaorientierte Psychotherapie mit substituierten Drogenabhängigen in der niedergelassenen Praxis
Angelika Koshal, Bonn
14.45 – 15.30 Ergebnisse der Rehabilitation bei pathologischem Glücksspiel
Hans-Jürgen Tecklenburg, Kaltenkirchen
Seminar I: Optimierung der Substitutionsbehandlung
Drogenabhängiger
Vorsitz: Michael Soyka, München, Meiringen; Heinrich Küfner, München
14.00 – 14.30 Manualisierte Psychotherapie bei substituierten Opiatabhängigen
Heinrich Küfner, München
14.30 – 15.00 Kognitive Defizite bei substituierten und abstinenten Opiatabhängigen
Annina Haberthür, Meiringen
15.00 – 15.30 Buprenorphin und Methadon bei Opiatabhängigen:
Gibt es differentielle Indikationskriterien?
Michael Soyka, München und Meiringen
Seminar J: Patienten in Substitutionsbehandlung – PREMOS:
Ziele, Methoden und Ergebnisse
Vorsitz: Hans-Ulrich Wittchen, Dresden
14.00 – 14.25 Der langfristige (5-Jahres-)Verlauf von Substitutionspatienten
Hans-Ulrich Wittchen, Dresden
14.25 – 14.45 Wie stabil und kontinuierlich ist die langfristige Substitutionstherapie? Welche Ziele werden erreicht? Welche nicht?
Gerhard Bühringer, Dresden
14.45 – 15.10 Körperliche Morbidität, HIV und HCV
Michael Kraus, Altötting, Burghausen; Markus Backmund, München
15.10 – 15.30 Psychische Morbidität und Mortalität: 5 – 7 Jahre später
Michael Soyka, Meiringen; Anna Träder, Dresden
15.30 – 16.00 Pause und Besuch der Fachausstellung
16.00 – 17.30 Parallelseminare
Seminar K: Substitution und Recht
Vorsitz: Bernd Weber, Kassel; Jörn Schroeder-Printzen, Potsdam
Seminar L: 2th international Round Table: Drug Addiction Medicine
Vorsitz: Markus Backmund, München; Michael Krausz,Vancouver
Ausbildung von Ärzten, Sozialarbeitern und medizinischem Personal
in der Substitutionstherapie und Entwicklung eines nationalen Ausbildungsprogramms in der Ukraine
Ihor Matzytzkyy, Poltava; Andreas Zsolnai, Stuttgart
Seminar M: Kinder und Sucht
Vorsitz: C. Möller, Hannover; Armin Grübl, München
16.00 – 16.45 HALT- Vorstellung des Projekts und Ergebnisse an Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Schwabing, StKM GmbH und Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München
Armin Grübl, München
16.45 – 17.30 Heilpädagogik bei Kindern von Suchtkranken –
Ergebnisse des Projekts Freeway 366
Klaus-Dirk Kampz, Bad Brückenau
17.30 Kongressende

